Wir über uns ...

 

                                                   ist schnell erzählt.

 

Wir wohnen in ländlicher Umgebung in Bückeburg-Ortsteil zwischen Wesergebirge im Süden und Schaumburger Wald im Norden und in Sichtweite der Porta Westfalica. Wir, das sind Gabriele und Wolfgang Busch mit Tochter Lisa in unserem Haus mit großem Garten. Dieser Bereich ist selbstverständlich das Territorium, das unsere Hunde als das ihre ansehen und entsprechend gut bewachen.

 

Wie und warum wir so total auf den Hund gekommen sind und auch noch bei einem zuvor nie gesehenen Exoten aus dem Stammland Südafrika gelandet sind, ist einer Reihe von Zufällen zu verdanken und eine längere Geschichte. Jedenfalls hatten wir anfangs nur den Wunsch einen absolut familienfreundlichen Hund zu haben.

    

Seit 1998 führen wir Rhodesian Ridgebacks.

  

Als wir im Juni 1998 den ersten Welpen, Ajabu aus dem A-Wurf des Tumalanga-Kennel, zu uns nach Hause holten, begann für uns als Familie quasi das „Hundeleben“. Seinerzeit noch mit zwei weiteren Familienmitgliedern im Haus, Eva-Maria und Anne-Cathérine, die inzwischen ihren eigenen Hausstand gegründet haben.

 

Nach 6 Jahren holten wir im Mai 2004 die Hündin Alisha aus der Vermittlung von „Ridgeback-in-Not“ zu uns; sehr zur Freude von Ajabu. Sie war sehr gut gehalten worden, verlor ihre Familie durch Trennung, und brauchte einige Monate bis für uns erkennbar wurde, dass sie sich vollständig in ihr neues Rudel integriert hatte. Ihre Verlassensängste verlor sie allerdings nie. Wenn sie einen gepackten Koffer sah, wich sie ab dem Moment nicht mehr vom Fuß und war als erste im Auto, wenn sich die Klappe öffnete.

 

Nach dem Tod von Ajabu im April 2007 ergab sich durch zeitnahes Ereignis, dass sich der D-Wurf im Tumalanga-Kennel in der Aufzucht befand, aus dem wir uns im Juni 2007 den Welpen Dinari-Ithemba ins Haus holen konnten. Alisha übernahm sofort die Erziehung; sie hat ihm all das beigebracht, was wir ihm wohl kaum vermitteln konnten, und sie war eine recht strenge Erzieherin. Sie starb im November 2009.

 

 

Die Überlegungen erstmals auch eine aus unserer Sicht geeignete Hündin als Welpen zu einem fast dreijährigen Rüden zu stellen, bedeutete aufgrund des fehlenden Angebots einige Mühen, um nicht allzu lange warten zu müssen. Schließlich erhielten wir den Hinweis auf eine Hündin aus einem Wurf im Kennel Imara Jabali, den wir umgehend besuchen konnten. Wenig später konnten wir im Januar 2010 daraus die Hündin Panya [Imara Jabali Pandorra] zu uns nehmen (siehe nächste Seite). Jetzt übernahm Ithemba einen wesentlichen Teil der Erziehung; allerdings stellte er sich als recht nachsichtiger und geduldiger Erzieher heraus. Inzwischen ist aus beiden Hunden eine innige Partnerschaft und Raufgemeinschaft geworden. Jeder passt auf den anderen auf. Diese Geschichte ist nicht ohne Fortsetzung .....

 

Ambitionen zu Ausstellungen oder zur Zucht waren lange Zeit nicht Gegenstand unseres Interesses. Erst auf der Basis von nunmehr gut 10-jähriger Erfahrung im Umgang mit Ridgebacks und als Ithemba sich so prächtig entwickelte, reifte die Motivation, nicht zuletzt unterstützend motiviert durch unsere Züchter, den Hund auf Ausstellungen bewerten zu lassen. Im Juli 2008 besuchten wir zum Junghundetag des Club E.L.S.A. das erste Ringtraining in Bad Wildungen. Einige Ausstellungen folgten, ohne jedoch Ausstellungen als primäre Beschäftigung für uns zu entdecken. Die Zuchtzulassungsprüfung des Club E.L.S.A. e.V im September 2010 war letztlich nur ein konsequenter Schritt um ein wirkliches Qualitätsurteil von unabhängigen und kritischen Rassekennern zu erhalten. Und das obwohl wir eigentlich genau wußten, bzw. wissen was für einen Hund wir als Familienmitglied seit Jahren führen. Seitdem hatten wir die Möglichkeit Ithemba für die Zucht einzusetzen. Er wurde für zwei Deckakte eingesetzt und hat 22 Nachkommen mit seinen Partnerinnen gezeugt. Dabei hat er sein absolut einwandfreies soziales Wesen weitergegeben, wie aus allen Rückmeldungen bestätigt wird. Er war unser ständiger Begleiter, der allseits für Aufmerksamkeit sorgte, weil seine Ruhe, Freundlichkeit und Souveränität irgendwie doch auffällig anders war, als es offensichtlich erwartet wurde. Wir verlieren ihn im Alter von gerade einmal 9 Jahren Mitte Februar 2016.

Unser Rudel ist durch seinen Verlust wieder kleiner geworden, aber wir haben noch Panya. Insofern ist unsere "Hütte" immer noch voller Hundehaare ......

 

Über die weitere Zukunft unseres Rudels haben wir noch nicht entschieden. 

 

 

 

 

Da wir diese gesunde und sehr vitale Rasse als absolut familienfreundlich mit einem ausgeprägten Sozialverhalten, einem wesensstarken und souverän-individuellen Charakter kennen, möchten wir diese beeindruckenden Eigenschaften gerne erhalten wissen. Neben Genetik, Sozialkontakten und Umweltfaktoren ist aus unserer Sicht die Prägung und vertrauensbasierte motivierende Erziehung ein wesentlicher Bestandteil für die erfolgreiche Hundehaltung. Insofern sind wir jederzeit ansprechbar und geben unsere Erfahrungen gerne weiter.

 

Selbstverständlich lernen wir ständig hinzu und entdecken immer wieder interessante Verhaltensweisen bei unseren Hunden. Die non-verbale Interkommunikation, die wir mit unseren Hunden praktizieren und genauso auch zwischen unseren Hunden beobachten hat für uns einen hohen Stellenwert. Sie begründet im wesentlichen die Vertrauensbasis und unterstützt durch eindeutige Signale die leichte Führung des Hundes mit und ohne Leine.

 

Insbesondere unser langjähriger freundschaftlicher Kontakt zu unseren Züchtern hat uns eine gute Basis für unsere ausschließlich positiven Erfahrungen mit Rhodesian Ridgebacks gegeben. Deshalb halten wir es für genauso wertvoll wie unverzichtbar, wenn Kontakte von Ridgebackhaltern zu ihren Zuchtkennels im beiderseitigen Interesse gepflegt werden.

           

Gevattersee April 2011
Gevattersee April 2011

"Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht."  (Heinz Rühmann)